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Ärzteschaft 
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Reinhardt für Primärversorgung und Zuwachs aus dem Ausland

Wohin zuerst bei einer Erkrankung? Dies soll die sogenannte Primärversorgung regeln. Für die Umsetzung ist ausländisches ärztliches Personal unverzichtbar, sagt Ärztepräsident Reinhardt. Und er stellt sich damit gegen Forderungen der AfD. 
AutorKontaktdpa
Datum 28.08.2026  11:30 Uhr
Ausländisches ärztliches Personal schon jetzt unverzichtbar 

Ausländisches ärztliches Personal schon jetzt unverzichtbar 

Reinhardt sagte dagegen, ausländische Ärztinnen und Ärzte seien bereits heute unverzichtbar. In Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken und auch in der ambulanten Versorgung, insbesondere im ländlichen Raum, arbeiteten viele ausländische Kolleginnen und Kollegen. »Sie werden dringend gebraucht.« Zudem gebe es viele hoch qualifizierte ausländische Ärztinnen und Ärzte in Spitzenpositionen. »Als globale Wissenschaft verbindet die Medizin Fachleute auf der ganzen Welt. Es ist gut, wenn wir über Grenzen hinweg voneinander profitieren«, sagte Reinhardt.

Er räumte ein, es sei tatsächlich in manchen Regionen schwieriger geworden, ärztliches Personal zu finden. Gleichzeitig gebe es dort häufig Ärztinnen und Ärzte, die weit über ihre Belastungsgrenze hinaus arbeiteten und bei den Menschen sehr beliebt seien.

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