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Engpässe in der Grippesaison
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Preis gibt Entwarnung für Kinderfiebersäfte

ABDA-Präsident Thomas Preis gibt der »Neuen Osnabrücker Zeitung« (NOZ) einen Überblick, wie es um die Medikamentenverfügbarkeit steht. Insbesondere für saisonale Medikamente wie Fiebersäfte gibt Preis Entwarnung.
AutorKontaktPZ
Datum 16.10.2026  12:35 Uhr

Die Verfügbarkeit von Fiebersäften für Kinder komme in den Grippemonaten im Herbst und Winter rezidivierend an ihre Grenzen. Dieses Jahr sehe die Lage diesbezüglich und beim Antibiotikabestand allerdings besser aus, sagt ABDA-Präsident Thomas Preis gegenüber der NOZ. »Da ist die Versorgung gesichert«, erklärt Preis. Zusätzlich gebe es zahlreiche Alternativantibiotika. Inzwischen sehe man eher bei Psychopharmaka Lieferprobleme.

Durch die Apothekenreform sei der Bürokratieaufwand hinsichtlich Lieferengpässen gesunken, allerdings nicht ausreichend, erklärt Preis: »Es ist wichtig, dass wir bei diesen Engpässen von unnötiger Bürokratie gegenüber den Krankenkassen entlastet werden. Es kostet uns schon jetzt sehr viel Zeit, die wir für die Versorgung von Patienten brauchen, und nicht, um Dokumente auszufüllen.«

Lieferengpässe: ein europäisches Problem?

Weltweit gebe es zu wenige Hersteller. »Wenn ein Werk ausfällt, dann fehlen direkt zehn oder 20 Prozent der Produktionskapazitäten. Das hat natürlich Auswirkungen auf Europa und damit auch auf Deutschland«, so Preis. Man hoffe auf Besserung durch den »Critical Medicines Act« (CMA) der EU. Auch die nötigen Hilfsstoffe müssten laut Preis vorrätig sein, um eine hinkende Versorgung zu vermeiden.

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