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Nach Großbrand
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Phoenix plant neue Niederlassung

Nach dem Großbrand in einem Phoenix-Vertriebszentrum in Freiburg-Hochdorf im vergangenen Oktober plant der Pharmagroßhändler einen neuen Standort in der Region. Wie die PZ erfuhr, sind die Planungen für den Neubau weit fortgeschritten. Die Inbetriebnahme soll demnach Ende 2027 beziehungsweise Anfang 2028 erfolgen.
AutorKontaktAlexander Müller
Datum 20.07.2026  16:20 Uhr

Der Standort in dem Freiburger Industriegebiet war bei dem Großfeuer im vergangenen Herbst komplett zerstört worden. Im November entschied das Management, die Niederlassung aufzugeben. Dem Brand waren 3500 Quadratmeter Lagerfläche und rund 40.000 gelagerte Arzneimittel zum Opfer gefallen.

Wie Phoenix jetzt gegenüber der PZ bestätigte, will man weiter Präsenz in der Region zeigen. So soll in der Nähe des ehemaligen Standorts ein neuer, hochmoderner Komplex entstehen. Details zur geplanten Niederlassung, etwa Angaben zur Lagerkapazität, sollen zeitnah folgen.

Nach dem Brand hatten die Standorte Mannheim und Neuhausen die Versorgung übernommen. Betroffen waren rund 200 Apotheken in der Region Freiburg, im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und in Südbaden. In Neuhausen im Landkreis Esslingen investiert Phoenix 25 Millionen Euro in Ausbau und Weiterentwicklung des Standorts . Mit einem deutlich höheren Automatisierungsgrad sollen Prozesse beschleunigt werden.

Im Zuge der Erweiterung entstehen demnach auf zwei Ebenen zusätzliche 3200 Quadratmeter Fläche. Geplant sind laut Phoenix unter anderem acht Rowa-Gassen sowie zwei sogenannte SDA-Systeme für eine effizientere Lager- und Kommissionierungslogistik. Neuhausen ist einer von 18 Phoenix-Standorten in Deutschland.

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