| Alexander Müller |
| 20.07.2026 16:20 Uhr |
Nach einem Großbrand gab Phoenix sein Vertriebszentrum in Freiburg-Hochdorf auf. Nun plant das Unternehmen einen Neubau in der Region. / © Phoenix Group
Der Standort in dem Freiburger Industriegebiet war bei dem Großfeuer im vergangenen Herbst komplett zerstört worden. Im November entschied das Management, die Niederlassung aufzugeben. Dem Brand waren 3500 Quadratmeter Lagerfläche und rund 40.000 gelagerte Arzneimittel zum Opfer gefallen.
Wie Phoenix jetzt gegenüber der PZ bestätigte, will man weiter Präsenz in der Region zeigen. So soll in der Nähe des ehemaligen Standorts ein neuer, hochmoderner Komplex entstehen. Details zur geplanten Niederlassung, etwa Angaben zur Lagerkapazität, sollen zeitnah folgen.
Nach dem Brand hatten die Standorte Mannheim und Neuhausen die Versorgung übernommen. Betroffen waren rund 200 Apotheken in der Region Freiburg, im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und in Südbaden. In Neuhausen im Landkreis Esslingen investiert Phoenix 25 Millionen Euro in Ausbau und Weiterentwicklung des Standorts . Mit einem deutlich höheren Automatisierungsgrad sollen Prozesse beschleunigt werden.
Im Zuge der Erweiterung entstehen demnach auf zwei Ebenen zusätzliche 3200 Quadratmeter Fläche. Geplant sind laut Phoenix unter anderem acht Rowa-Gassen sowie zwei sogenannte SDA-Systeme für eine effizientere Lager- und Kommissionierungslogistik. Neuhausen ist einer von 18 Phoenix-Standorten in Deutschland.