Heimspiel für Julia Klöckner (CDU): Bundestagspräsidentin besucht Pharmahandel Phoenix Group in Bad Kreuznach. / © Imago / epd
Julia Klöckner (CDU) ist nicht nur Bundestagspräsidentin, sondern auch Abgeordnete für den Wahlkreis Bad Kreuznach. Im dortigen Phoenix-Standort durfte die Politikerin hinter die Kulissen der Arzneimittelversorgung blicken. Lagerung, Kühlung und die Notstromversorgung waren Teil ihres Rundgangs. Man mache sich meist wenig Gedanken, welcher logistischer Aufwand hinter zeitnahen Medikamentenlieferungen stecke, schreibt die Bundestagspräsidentin über ihren Besuch. Die Pharmalogistik müsse als elementarer Teil der zeitnahen Arzneihmittellieferungen bei den Reformen mehr mitgedacht werden, schreibt Klöckner weiter.
Rahmenbedingungen für Innovationen, wie beispielsweise Drohnenlieferungen, dürfen nicht vernachlässigt werden, um die kritische Infrastruktur des Landes aufrecht zu erhalten. »Vom Standort werden rund 800 Apotheken in Rheinland-Pfalz und dem Saarland versorgt – teilweise bis zu drei Mal täglich. Auf rund 10.000 Quadratmetern Lagerfläche sorgen 171 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür, dass Medikamente schnell, sicher und unter strengen Qualitätsvorgaben dort ankommen, wo sie gebraucht werden«, berichtet Klöckner auf Instagram.
Phoenix betont auf Linkedin die Zusammenarbeit von pharmazeutischem Großhandel und den Apotheken vor Ort: von Lagerung über Kühlketten und Kommissionierung hin zur Auslieferung. Zentrale Themen des Besuchs seien zusätzlich die Apothekenreform, Engpässe und die Aufrechtserhaltung der Arzneimittelversorgung in Deutschland gewesen.
Auch digitale Themen, wie Elektromobilität in der Logistik und digitale Dienstleistungen für Apotheken kamen zur Sprache: »Besonders großes Interesse zeigte Julia Klöckner an gesund.de und der Frage, wie Phoenix Apotheken nicht nur logistisch, sondern auch digital stärken kann – für eine leistungsfähige Apotheke vor Ort in einem zunehmend digitalen Marktumfeld«, schreibt Phoenix.