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Schott Pharma
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Pharmazulieferer planen kurzfristiger

Christian Mias ist der neue Kopf an der Spitze des Pharmazulieferers Schott Pharma. Auch ihn treiben Welt- und Zollpolitik um, dennoch blickt er optimistisch nach vorn. Warum das so ist.
AutorKontaktdpa
Datum 30.04.2026  15:40 Uhr

Trend zur Regionalisierung

»Es ist wichtig in der Pharmaindustrie, möglichst schnell in Qualifikationsprozesse reinzukommen und sich dann gut positioniert zu haben für das spätere Massengeschäft«, betonte er. Grundsätzlich erwartet der neue Vorstandschef, dass der Trend zu ambulanten Behandlungen von Patientinnen und Patienten weitergeht.

»Und zwar aus zwei Gründen: den Kosten im Gesundheitssystem und dem Patientenkomfort«, wie der 51-Jährige sagte. Wenn ein Patient nicht lange in der Arztpraxis verweile, sondern sich ein Medikament zu Hause verabreichen könne, entlaste dies das Gesundheitssystem. »Und das andere ist: Ich sitze persönlich auch nicht gerne in der Arztpraxis. Wenn ich das zu Hause machen kann, dabei meinen Kaffee trinke und mein Buch lese, geht es mir im Zweifelsfall schneller besser.«

Mias spricht auch von einem Trend zur Regionalisierung, also zur Herstellung von Produkten in einzelnen Weltregionen. Damit könne Schott Pharma umgehen. »Wir sind in den zentralen Regionen aktiv und präsent, ob das Asien und China ist, ob das USA ist, oder Europa«, sagte er. »Das kann dazu führen, dass Europa eher etwas verliert und Regionen wie Asien oder die USA weiter gewinnen.« Europa verliere nicht im Sinne von massivem Absacken, das seien langsame Prozesse.

Für den Standort Deutschland wünscht er sich einen konsequenteren Abbau von Bürokratie. »Wir reden sehr viel darüber. Ich persönlich sehe die Ergebnisse nicht«, kritisierte der Manager. »Es dauert einfach alles zu lang. Wenn in China in der Zeit, in der wir vielleicht eine Baugenehmigung erteilen, schon ein Gebäude steht, machen wir wahrscheinlich Dinge falsch.«

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