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Zur-Rose-Gruppe

OTC-Mittel bescheren Umsatzplus

Im ersten Quartal 2019 hat die Zur-Rose-Gruppe in Deutschland ein Umsatzplus von knapp 46 Prozent auf rund 213 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu verzeichnen. Wie das Schweizer Unternehmen heute mitteilte, war der Hauptwachstumstreiber das Geschäft mit rezeptfreien Arzneimitteln.
Jennifer Evans
17.04.2019
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Im Bereich der OTC-Präparate habe sich seit Jahresbeginn insbesondere das Versandgeschäft der Online-Apotheke medpex mit einem Umsatzzuwachs von 21,4 Prozent erfreulich entwickelt, heißt es seitens des Unternehmens, zu dem auch der niederländische Versender Doc Morris gehört. Insgesamt ist der Umsatz der Gruppe im ersten Quartal 2019 um etwa 28 Prozent auf gut 381 Millionen Schweizer Franken (knapp 335 Milliarden Euro) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen.

Künftig hat das Unternehmen vor, seine Organisation nach Kundensegmenten auszurichten. »Dabei wird nicht mehr nach rezeptpflichtigen und rezeptfreien Medikamenten gegliedert, sondern nach den Geschäftsmodellen B2C, Professional Services und Marktplatz, jeweils mit dem gesamten Apothekensortiment«, heißt es. Mit dem Marktplatzmodell ist eine Online-Plattform gemeint, auf der sich sowohl unterschiedliche Apotheken als auch verschiedene Apothekenpartner zusammengeschlossen haben. Laut Zur Rose wird ab dem Geschäftsjahr 2019 die Segmentberichterstattung dieser Organisationslogik folgen. Derzeit erwartet das Management für das Jahr 2019 einen Umsatz von rund 1,6 Milliarden Schweizer Franken (rund 1,4 Milliarden Euro). Das entspreche einem Wachstum von mehr als 30 Prozent im Vergleich zu 2018 und bestätige damit die Umsatzprognose, heißt es.

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