| PZ |
| dpa |
| 31.03.2026 08:00 Uhr |
Am günstigsten ist es, die Dinge leicht positiv zu sehen und so auch in die Zukunft zu blicken – das mache uns mutig und handlungsfähig, so Schütz – »sonst würde niemand ein Start-up gründen oder Kinder bekommen«. Eine leicht positive Einstellung bedeutet nicht, völlig unrealistisch zu denken.
Auch das konnte die Forschung bereits nachweisen. Schütz und ihr Team untersuchten mit Daten des Nationalen Bildungspanels das Verhältnis von objektiver Kompetenz zur Selbsteinschätzung bei Fünftklässlern und die daraus entstehenden Effekte.
Das Ergebnis: Wenn die Schüler sich leicht überschätzten, war das gut für ihr Wohlbefinden. Schätzten sie sich deutlich übertrieben positiv ein, war das schlecht für ihre weitere Kompetenzentwicklung.