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Geringerer Eigenanteil

NRW entlastet PTA beim Schulgeld

Über viele Jahre haben die Apotheker immer wieder die Politik aufgefordert, PTA-Auszubildenden das Schulgeld zu erlassen. Immer wieder ignorierte die diese Forderung. Jetzt macht NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann Nägel mit Köpfen. Demnächst müssen die angehenden Apothekenmitarbeiter deutlich weniger Schulgeld bezahlen.
Daniel Rücker
25.10.2018  11:20 Uhr

Laut der »Neuen Westfälischen« reduzierte Laumann das Schulgeld erheblich. Von diesem Herbst an müssen die Schüler an den vier vom Trägerverein PTA-Fachschule Westfalen-Lippe unterhaltenen Lehrinstituten in Siegen, Paderborn, Gelsenkirchen und Castrop-Rauxel nur noch 30 Prozent des Schulgelds von monatlich 300 Euro beisteuern. Rund 120 PTA-Schüler profitieren in Paderborn demnach von dieser Regelung.

Klaus Michels, Vorsitzender des Apothekerverbands Westfalen Lippe (AVWL), zeigte sich erfreut und betonte, dass das Land Nordrhein-Westfalen bei der Ausbildung in den Gesundheitsberufen in Vorleistung trete, bis auf Bundesebene eine Lösung gefunden werde. Dies bedeute unter anderem eine Verlängerung der Ausbildung auf 36 Monate. Damit könnten PTA zeitgleich einen Fachhochschulabschluss erwerben, wenn sie zusätzlich Deutsch, Mathematik und eine Fremdsprache erlernen.

Foto: Fotolia/Volker Witt

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