| Daniela Hüttemann |
| 24.04.2026 10:00 Uhr |
Ein wichtiger Fokus lag auch auf den Nebenwirkungen, insbesondere Blutungen. Die Rate unerwünschter Ereignisse war dabei insgesamt vergleichbar (69,3 versus 70,1 Prozent), ebenso die schwerer Ereignisse (19,2 versus 19,5 Prozent) und das Auftreten schwerer Blutungen (1,9 versus 1,7 Prozent, Hazard-Ratio 1,10).
»Darauf haben Forscher seit Jahrzehnten hingearbeitet«, sagte Mike Sharma, Leiter der Studie und leitender Wissenschaftler am Population Health Research Institute in Hamilton, Kanada. »Asundexian senkte das Schlaganfallrisiko um 26 Prozent und dieser Nutzen zeigte sich bei Patienten unterschiedlichen Alters, Geschlechts, unterschiedlichen Schweregrads und verschiedener Ursachen des Schlaganfalls, ohne dass es zu einer Zunahme schwerer Blutungen oder anderer schwerwiegender Nebenwirkungen kam.«
Hersteller Bayer macht in einer begleitenden Pressemitteilung noch keine Angaben, wann das Unternehmen eine entsprechende Zulassung beantragen will. In den USA hat die Substanz den Fast-Track-Status für ein beschleunigtes Zulassungsverfahren.