| Theo Dingermann |
| 08.05.2026 16:20 Uhr |
Die Forschenden betonen, dass die Ergebnisse einer Phase-I/II-Studie mit einer einarmigen Struktur und vergleichsweise kleinen Subgruppen nicht überinterpretiert werden dürften. Formale Vergleiche mit historischen Kontrollen blieben in ihrer Aussage eingeschränkt. Dennoch sei die Konsistenz der Aktivitätssignale über verschiedene Dosislevel, Mutationsvarianten und Therapielinien hinweg ein valides Argument für die weitere Entwicklung.
Die Studie mündet direkt in die globale, randomisierte Phase-III-Studie RASolute 302 (NCT06625320), in der Daraxonrasib gegen Standardchemotherapie in der Zweitlinie des metastasierten PDAC geprüft wird. Deren Ergebnisse werden zeigen, ob der hier sichtbare klinische Vorteil in einem kontrollierten Design bestätigt werden kann.