| Jennifer Evans |
| 22.08.2024 15:30 Uhr |
Naturafit wehrt sich gegen die Anzeigen, die gegen das Unternehmen bei bei den Staatsanwaltschaften Berlin und Nürnberg-Fürth eingegangen sind. / Foto: Adobe Stock/Animaflora PicsStock
Der Geschäftsführer der bayerischen Manufaktur für Mikronähstoffe wehrt sich gegen anonyme Schreiben, die zuletzt in vielen Apotheken gelandet sind und seinen Angaben zufolge »falsche und herabwürdigende Tatsachen« gegenüber ihm selbst sowie der Unternehmensgruppe Naturafit beziehungsweise Aporila beinhalten. Ulrich Galster sieht sich als »Opfer einer dreisten Rufmordkampagne«, in der ihm ein gewerbsmäßiger Betrug sowie Verbrauchertäuschung hinsichtlich der Qualität seiner Produkte vorgeworfen wird.
Als Motivation hinter den Schreiben vermutet er Geschäftsschädigung und Marktverunsicherung, wie er in einer Stellungnahme an die Apotheken erläutert, die der PZ vorliegt. Außerdem äußert Galster darin den Verdacht, dass die Rufmordkampagne von einem Wettbewerber ausgeht, dessen »rechtsmissbräuchliches Vorgehen« gegen Aporila kürzlich vor Gericht endete. In seiner Stellungnahme kündigte er an, zivil- und strafrechtlich gegen den Verfasser vorgehen zu wollen, sobald dieser ermittelt sei.
Den Apotheken versicherte Galster, dass sich entgegen der Vorwürfe an der Qualität seiner Produkte nichts verändert habe und keines davon aus dem osteuropäischen Ausland stamme. Den Strafanzeigen sowie den dadurch losgetretenen Ermittlungsverfahren gegen seine Person sowie die Unternehmensgruppe, welche bei den Staatsanwaltschaften Berlin und Nürnberg-Fürth eingegangen sind, sieht er daher die Grundlage entzogen.