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ABDA-Haushalt
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Mitgliedsbeiträge steigen leicht

Die ABDA plant für 2027 etwas höhere Mitgliedsbeiträge. Gleichzeitig sollen zusätzliche Mittel aus Rücklagen eingesetzt werden, um neue Aufgaben zu stemmen.
AutorKontaktPZ
Datum 21.05.2026  15:00 Uhr

Um durchschnittlich 1,4 Prozent werden die ABDA-Mitgliedsbeiträge laut ABDA-Haushaltsplanung für das Jahr 2027 steigen, damit liegt die Anpassung unterhalb der allgemeinen Kostensteigerung und deutlich unter der Mittelfristplanung von 3,9 Prozent. Die Summe der Beiträge von Kammern und Verbänden liegt demnach 2027 bei insgesamt 24,9 Millionen Euro. Die Verteilung der Mitgliedsbeiträge richtet sich nach der Umsatzsteuerstatistik im jeweiligen Kammerbezirk und fällt daher teils sehr unterschiedlich aus.

Insgesamt plant man mit knapp 28 Millionen Euro an Gesamteinnahmen, neben den Mitgliedsbeiträgen etwa mit rund 2,2 Millionen Euro aus der Vermögensverwaltung. Neue Aufgaben und Projekte, die nicht im ordentlichen Haushalt abgebildet werden können, sollen 2027 aus der Projektrücklage finanziert werden.

Höhere Beiträge allein reichten allerdings nicht, um neuen Anforderungen gerecht zu werden, etwa im Zusammenhang mit der geplanten Verhandlungslösung beim Honorar oder dem Ausbau der pharmazeutischen Dienstleistungen (pDL). Daher will man auf Haushaltsüberschüsse aus den Vorjahren zurückgreifen.

Der ABDA-Gesamtvorstand beschloss, das Deutsche Apothekenmuseum jährlich durch die ABDA zu unterstützen, der Bedarf soll regelmäßig auf den Prüfstand. Als Unterstützung soll im ordentlichen Haushalt jährlich eine Spende veranschlagt werden, die im Jahr 2027 bei 300.000 Euro liegt. Der Haushalt muss noch von der Mitgliederversammlung beschlossen werden.

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