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Biohacking
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Mit Selbstexperimenten Körper und Leistung verbessern

Biohacking verspricht mehr Energie und Leistungsfähigkeit – mithilfe von Daten, Ernährung und Selbstexperimenten. Doch was davon ist wissenschaftlich sinnvoll? Ein Überblick über Konzepte, Methoden und Grenzen des Trends.
AutorKontaktPZ
AutorKontaktdpa
Datum 14.01.2026  07:00 Uhr
Mit Selbstexperimenten Körper und Leistung verbessern

Biohacking – wer von diesem Begriff gehört hat, denkt vielleicht an grenzenlose Selbstoptimierung, an implantierte Chips, alles ganz technisch und futuristisch. So kann Biohacking aussehen. Es geht aber auch deutlich einfacher. Wer sich für dieses Jahr vorgenommen hat, gesünder und besser zu leben, kann die eine oder andere Methode dieses Trends ausprobieren.

Denn Biohacking ist weit mehr als nur ein gesundes Leben führen zu wollen. »Es ist der Versuch, natürliche Vorgänge im Körper durch bestimmte Verhaltensweisen zu verbessern«, sagt Simone Koch, Medizinerin und Hormonexpertin.

Maximilian Gotzler, ebenfalls Teil der Biohacking-Szene, erklärt die Grundlage: »Statt einen Computercode zu hacken, gilt es, den eigenen biologischen Code zu entschlüsseln – zum Beispiel mittels Fitness- oder Schlaftracker.« Biohacking ist dann eine Art lebenslanges Selbstexperiment, mit dem man seinem persönlichen »Wohlfühlcode« auf die Spur kommen kann. Gotzler nennt es: »Sein eigener Schamane mit Smartwatch sein.«

Für jeden funktioniert etwas anderes

Dabei arbeitet Biohacking nicht nur mit dem Wissen aus der Schulmedizin, sondern greift auch auf alternative Systeme wie Ayurveda zurück. Wichtig: Jeder Mensch tickt anders. Was für den einen funktioniert, kann für den anderen nutzlos oder gar kontraproduktiv sein. 

Einige Biohacker streben an, möglichst lange zu leben, das Genom zu verändern oder generell die Grenzen des Möglichen mit implantierten Chips und Co. auszuloten. Aber Biohacking lässt sich auch alltagspraktischer denken, sich also vorzunehmen, »das gesündeste und vor allem energiereichste Leben zu leben, das möglich ist«, sagt Koch.

Damit das gelingt, ist es wichtig, sich selbst und seinen Körper erst kennenzulernen. Dabei geht es aber längst nicht nur darum, mit der Hilfe von Smartwatch oder Wearable Messwerte zu sammeln, sondern auch um die Körperwahrnehmung. So lernt man nach und nach, in sich hineinzuhören und vor allem auf sich selbst zu achten. Das schärfe das Bewusstsein dafür, wie sich »sich gut fühlen überhaupt anfühlt«, sagt Gotzler.

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