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Biohacking
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Mit Selbstexperimenten Körper und Leistung verbessern

Biohacking verspricht mehr Energie und Leistungsfähigkeit – mithilfe von Daten, Ernährung und Selbstexperimenten. Doch was davon ist wissenschaftlich sinnvoll? Ein Überblick über Konzepte, Methoden und Grenzen des Trends.
AutorKontaktPZ
AutorKontaktdpa
Datum 14.01.2026  07:00 Uhr

Wo liegen die Grenzen?

Ein wichtiges Indiz, dass ein Biohack funktioniert: Man fühlt sich besser. Womöglich muss man ein wenig Geduld mitbringen – und auch etwas Disziplin. »Die Wissenschaft geht davon aus, dass sich neue Verhaltensweisen im Gehirn innerhalb drei Wochen festigen können«, sagt Gotzler.

Doch der Mensch ist keine Maschine – und Biohacking hat seine Grenzen. Ist das System »Körper« komplett aus den Fugen geraten, ist laut Koch immer zuerst eine medizinische Intervention nötig.

Wichtig zu bedenken: Eisbäder, Meditation, Tracking, Pillen und Co. bringen wenig, wenn die Freude am Leben fehlt. Optimierungswahn kann einsam machen. Wenn es zum Zwang wird, verursacht es mehr Stress als Nutzen und schlägt schnell ins Gegenteil um. Dankbarkeit, Gemeinschaft und soziale Interaktion sind laut zahlreichen Studien unsere wichtigsten »Feelgood-Schraubstellen«.

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