| Johanna Hauser |
| 06.08.2026 10:00 Uhr |
Die Autoren sehen in NIR-PAT² einen potenziellen Ansatz für eine präzisere und schonendere Parodontitistherapie. Künftig könnten KI-gestützte Analysen helfen, relevante mikrobielle Zielstrukturen zu identifizieren und personalisierte Behandlungsstrategien zu entwickeln.
Allerdings basieren die bisherigen Ergebnisse ausschließlich auf Zellkultur- und Tierversuchen. Zudem handelt es sich bei Parodontitis um eine polymikrobielle Erkrankung, sodass vermutlich Antikörper gegen mehrere Erreger erforderlich wären. Auch die Wirksamkeit der Lichtbestrahlung in tiefen parodontalen Taschen muss noch untersucht werden, da sich P. gingivalis dort in schwer erreichbaren Nischen ansiedeln kann.