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Abrechnung/Warenwirtschaft
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Mehrere Gebührenerhöhungen bei Noventi/Awinta

Apotheker, die Kunden beim Dienstleistungskonzern Noventi sind, müssen ab November höhere Gebühren einplanen. Nach Informationen der PZ erhöht der Konzern sowohl im Abrechnungs- als auch im Software-Geschäft die Gebühren und führt eine neue Energiekostenpauschale ein.
AutorKontaktBenjamin Rohrer
Datum 05.09.2022  11:00 Uhr
Noventi-Finanzchef Castro: 70 Euro pro Apotheke

Noventi-Finanzchef Castro: 70 Euro pro Apotheke

Wie hoch die Mehreinnahmen sind, mit denen die Noventi durch die Erhöhungen rechnen kann, wollte der Konzern auf Nachfrage nicht verraten. Noventi-Finanzchef Victor J. Castro sagte gegenüber der PZ: »Uns geht es nicht darum Mehreinnahmen zu generieren, sondern die gestiegenen Kosten zu kompensieren. Man kann jedoch sagen, dass eine durchschnittliche Apotheke für die Rezeptabrechnung mit künftig ca. 70 Euro pro Monat rechnen muss.«

Zur Begründung der Gebührenerhöhung sagte Castro: »Das Ihnen bekannte aktuelle Weltgeschehen und die wirtschaftliche Entwicklung in Europa führen zu enormen Kostensteigerungen, insbesondere bei den Material-, Energie-, Produktions- und Lieferkosten. Hinzu kommen die gestiegenen Personalkosten und die Inflation, die sich auf unsere Kosten auswirken. Die gesamte Gesundheitsbranche und wir als Unternehmen bleiben davon nicht unberührt, sodass auch wir uns mit relevanten Kostensteigerungen konfrontiert sehen.«

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