Apotheken benötigten jetzt sofort finanzielle Planungssicherheit und eine angepasste Honorierung, so Zambo: »Wir erkennen ausdrücklich an, dass Bundesgesundheitsministerin Nina Warken angekündigt hat, die Honoraranpassung schnell auf den Weg bringen zu wollen. Dieses Engagement begrüßen wir. Mit den Protesten am kommenden Montag wollen wir mit vielfältigen Aktionen den notwendigen politischen Rückenwind schaffen und den Bemühungen des Bundesgesundheitsministeriums Nachdruck verleihen.«
Hintergrund sei, dass einzelne Parteien sowie etliche Krankenkassen die vorgesehene Honorarerhöhung weiterhin kritisch sehen. Aus Sicht des LAV ist jedoch klar: Ohne eine wirtschaftliche Stabilisierung der Apotheken droht eine weitere Verschärfung des Apothekensterbens – insbesondere im ländlichen Raum und in Stadtrandlagen.
Der LAV Baden-Württemberg appelliert daher an die Bevölkerung, sich angesichts der bevorstehenden Osterferien rechtzeitig vor oder nach dem 23. März mit regelmäßig benötigten Medikamenten zu versorgen. Neben den verfügbaren Apotheken übernehmen die Notdienstapotheken am Protesttag die Akut- und Notversorgung.