| Lukas Brockfeld |
| 02.09.2026 17:10 Uhr |
V. l. n. r.: Mikołaj Konstanty (Präsident ZAEU), Lars-Åke Söderlund (gewählter FIP-Präsident) und Mathias Arnold (Delegationsleiter ABDA). / © ZAEU/KI-gestützt bearbeitet
Vom 30. August bis zum 2. September fand der 84. Kongress des Weltapothekerverbands FIP im kanadischen Montréal statt. Dabei wurde der Schwede Lars-Åke Söderlund zum designierten FIP-Präsidenten für die Amtszeit 2026 bis 2027 gewählt. Im Anschluss soll Söderlund das Amt des FIP-Präsidenten für die Amtszeit 2027 bis 2031 übernehmen. Das geht aus Meldungen der FIP und der ABDA hervor.
Der deutsche FIP-Delegationsleiter Mathias Arnold, der außerdem 2027 europäischer Apothekerpräsident sein wird, gratulierte dem zukünftigen FIP-Präsidenten: »Mit Lars-Åke Söderlund übernimmt ein sehr erfahrener Pharmazeut die Leitung des Weltapothekerverbands FIP. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit«, so Arnold.
Söderlund habe viel Erfahrung im Bereich Digitalisierung. »Mit ihm bekommt der FIP einen absoluten Experten an seiner Spitze, der überzeugt ist, dass eine optimale Gesundheitsversorgung sowohl künstliche als auch menschliche Intelligenz benötigt. Diesen Ansatz teilen wir als ABDA ausdrücklich. Die Patientinnen und Patienten wollen weiterhin persönlich in der Apotheke vor Ort beraten werden und zugleich digitale Serviceleistungen nutzen«, betonte Arnold.
Der bisherige FIP-Präsident Paul Sinclair trat in Montréal nicht erneut an. Mathias Arnold dankte dem Australier für seine Arbeit: »Paul Sinclair hat stets hinter den deutschen Apothekerinnen und Apothekern gestanden und die deutsche Politik eindringlich davor gewarnt, Apotheken ohne die ständige Aufsicht einer Apothekerin oder eines Apothekers zuzulassen. Auch die pharmazeutischen Dienstleistungen hat er mehrfach gelobt. Wir wünschen Paul Sinclair alles Gute für die Zukunft.«