| Laura Rudolph |
| 24.02.2026 13:30 Uhr |
Cuello betonte, dass insbesondere bei Rifampicin und Isoniazid auf Interaktionen und therapeutisches Drug-Monitoring, bei Ethambutol auf eine mögliche Schädigung des Nervus opticus und ganz allgemein auf gute Therapietreue geachtet werden müsse, bei Isoniazid außerdem auf einen möglichen Vitamin‑B6‑Mangel.
Vor allem Rifampicin bietet als starker Induktor von CYP3A4, CYP2C9 und CYP2C19 großes Wechselwirkungspotenzial. Es beschleunigt etwa die Metabolisierung von Antikoagulanzien wie Phenprocoumon und hormonellen Kontrazeptiva. Isoniazid induziert CYP2E1 und ist ein starker Inhibitor von CYP2C19 und CYP3A4. CYP2D6 hemmt es schwach. Folgen können etwa eine verstärkte Wirksamkeit von Alkohol, Phenytoin, Carbamazepin und Diazepam sein. Außerdem kann Pyrazinamid bei gleichzeitiger Gabe eines oralen Antidiabetikums die Blutzuckersenkung verstärken.
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