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Kautabletten aus dem 3D-Drucker
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Klinikapotheke druckt Arzneimittel für Kinder mit Epilepsie

Seit vergangenem April druckt die Apotheke des Klinikums Oldenburg Tabletten für schwer kranke Kinder. Der 3D-Druck als Sonderform der Rezeptur bietet mehrere Vorteile.
AutorKontaktLina Müller
Datum 08.09.2026  15:00 Uhr

Qualitätssicherung für gedruckte Arzneimittel

Im Klinikum Oldenburg werden die Tabletten im Rahmen der Rezeptur hergestellt, erklärte Apothekenleiter Green gegenüber der PZ. Auch eine Defekturherstellung wäre denkbar, werde aber derzeit nicht benötigt. Die Herstellung der Tabletten sei konform mit der Apothekenbetriebsordnung. Die Prozesse seien in Audits geprüft und nach DIN ISO 9001 zertifiziert.

Der Tablettendruck hat jedoch seine Grenzen, beispielsweise müssen Hydrolyse und thermische Stabilität beachtet werden. Der Hersteller des Arzneimitteldruckers »CurifyLab« stelle dem Nutzer dazu aber Stabilitätsuntersuchungen zur Einsicht und Freisetzungsprofile der wirkstoffhaltigen Tabletten zur Verfügung, erläuterte Green. »Wir haben diese Daten zum Nachweis der Qualität und Stabilität intern per HPLC verifiziert.« Das Auflösungsverhalten der gedruckten Tabletten sei ebenfalls geprüft und als physiologisch geeignet eingestuft. Wissenschaftliche Publikationen seien geplant.

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