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»Ask Stella« von CGM
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KI in der Warenwirtschaft

Das Softwarehaus CGM Lauer will sein neues System in die Apotheken bringen. Die Software läuft browserbasiert, kommt also ohne Server in der Apotheke aus. Herzstück ist die KI-Komponente »Ask Stella«, die die Arbeit in der Offizin erleichtern soll.
AutorKontaktAlexander Müller
Datum 30.07.2025  14:30 Uhr

Kosten pro Lizenz

Das hängt freilich davon ab, wie viele Lizenzen der Inhaber oder die Inhaberin dem Team gönnt. Für die Software-as-Service-Lösung bietet CGM den Apotheken Voll- und Teilzeitlizenzen an. Außerdem gibt es eine variable Infrastrukturkomponente, die Rücksicht auf kleinere Apotheken nehmen soll. Immerhin brauchen die auch weniger Speicherplatz auf den zentralen Servern.

Konkrete Preise zu den Lizenzen verrät CGM erst auf der Expopharm. So viel wurde schon bekannt: Die Mindestlaufzeiten sollen zum Start auf drei Jahre begrenzt sein und die Kosten sollen im Durchschnitt nicht über der bisherigen Lösung liegen. »Wir sind mit dem Technologieschub in Vorleistung gegangen und wollen jetzt über die Masse skalieren«, so Hönick, der als ambitioniertes Ziel die Marktführerschaft ausgibt.

Nächste Ziele sind, das neue System auch auf Filialverbünde und für Spezialfälle wie die Heimversorgung bestmöglich nutzbar zu machen. Auch bei den automatisierten Auswertungen sieht man bei CGM noch Luft nach oben. Im Bereich Medikationsmanagement will das Softwarehaus dagegen vorsichtig navigieren, damit Stella nicht zum Medizinprodukt wird. Administrative Entlastung ja, aber die Interpretation bleibe beim Apothekenteam.

CGM wird sein neues System Stella auf der Expopharm präsentieren. Europas größte Pharmamesse findet vom 16. bis 18. September in Düsseldorf statt.

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