| Alexandra Amanatidou |
| 23.04.2026 18:00 Uhr |
Ein weiteres zentrales Thema war die Interoperabilität von Daten. Dies ist nicht nur ein schwieriges Wort auszusprechen – wie mehrmals im Panel bemerkt wurde –, sondern bezeichnet auch im Gesundheitswesen die Fähigkeit, unter anderem verschiedene Anwendungen und Gesundheitsdaten sicher und zeitnah auszutauschen, zu integrieren und zu nutzen. »Dabei ist es wichtig, die Daten auch zu verstehen«, sagte Eidenschink.
Laut Fuhrmann ist es von Bedeutung, die richtigen Interoperabilitätsstandards im Gesundheitswesen zu setzen und Komplexitäten zu reduzieren. Dies sei jedoch schwierig, da die Datenmärkte nicht nur von Innovation, sondern auch von Protektionismus geprägt seien. Er betonte jedoch auch, dass Deutschland ein Tool für die Konformitätsbewertung benötige. Die Konformitätsbewertung ist ein Verfahren, das die Einhaltung gesetzlicher Sicherheits- und Qualitätsanforderungen von Produkten oder Dienstleistungen nachweist.