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Pharmafirmen fordern
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Keine Abkürzungen bei der Impfstoffentwicklung

In den USA ist ein Machtkampf zwischen der Regierung und den Zulassungsbehörden entbrannt, der das Ansehen der Kontrollbehörden als unabhängige Einrichtungen zu beschädigen droht. Jetzt wehrt sich die Pharmaindustrie gegen die Einmischung der Politik.
AutorKontaktTheo Dingermann
Datum 09.09.2020  10:30 Uhr

Bekenntnis zur Selbstverpflichtung

Weiter führten die unterzeichnenden Firmen aus, dass sie sich nach Zulassung der Impfstoffe dazu verpflichten,

  • die Sicherheit und das Wohlbefinden der geimpften Personen stets zu ihrer obersten Priorität zu machen,
  • weiterhin hohe wissenschaftliche und ethische Standards bei der Durchführung klinischer Studien und der Herstellungsverfahren einzuhalten,
  • erst dann einen Antrag auf Zulassung – oder, falls erforderlich, einen Antrag auf eine Notfall-Genehmigung – einzureichen, wenn der Nachweis von Sicherheit und Wirksamkeit durch eine klinische Studie der Phase III erbracht wurde, die den normalerweise hohen Ansprüchen der FDA entspricht,
  • ausreichende Mengen an Impfdosen und ein ausreichendes Spektrum an Impfstoffoptionen  für eine weltweite Versorgung  sicherzustellen.

Diese Selbstverpflichtung soll dazu beitragen, das Vertrauen der Öffentlichkeit in das strenge wissenschaftliche und regulatorische Verfahren zu sichern, mit dem Covid-19-Impfstoffe evaluiert und letztlich zugelassen werden.

Gemeinsam haben die neun Unternehmen bisher mehr als 70 Impfstoffe entwickelt, die dazu beigetragen haben, einige der weltweit komplexesten und tödlichsten Bedrohungen für die öffentliche Gesundheit auszumerzen. Dies unterstreicht die Erfahrung der meisten dieser Unternehmen in der klinischen Entwicklung sowie deren langjähriges Engagement für die Patientensicherheit und die öffentliche Gesundheit.

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