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KI in der Pharmazie
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Jedes Jahr leistungsfähiger

Künstliche Intelligenz (KI) ist eine anhaltende Erfolgsgeschichte. Die selbstlernenden Systeme werden auch in pharmazeutischen Fragen immer besser. Aber bewerten, einordnen und beraten können sie nicht. Vor- und Nachteile einer technischen Revolution.
AutorKontaktRobert Hübner
AutorKontaktHermann Wätzig
Datum 02.03.2025  08:00 Uhr

Darf KI auch in die Kundenberatung?

Ist auch die Beratung zu »einfachen« Kundenfragen zur Selbstmedikation denkbar? Um diese Frage zu beantworten, muss man definieren, was einfache Fragen sind und ab wann die Fragen zu komplex werden. Diese Abgrenzung ist schwierig. Deshalb sagt die KI-Strategie der ABDA, dass zunächst nur eine Unterstützung bei der persönlichen Beratung möglich ist.

Wichtig ist daher – zumindest für die nächsten Jahre –, dass KI immer nur empfehlenden Charakter hat; dies entspricht einem Antrag auf dem Deutschen Apothekertag 2024. Die KI kann aber eine Brücke zwischen Mensch und Technik schlagen. Dazu sind Datensicherheit und Transparenz erforderlich.

Auch der »einfache« Einsatz von KI wird übrigens seit August 2024 in einer EU-Richtlinie geregelt (Artificial Intelligence Act) und der Einsatz im Gesundheitswesen unterliegt einer besonderen Sorgfaltspflicht. Nach Ablauf einer Übergangsfrist von zwei Jahren muss unter anderem gewährleistet werden, dass die KI gemäß der Betriebsanleitung bestimmungsgemäß eingesetzt wird.

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