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Genitalwarzen
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HPV-Impfung kann schützen

Humane Papillomviren (HPV) können bestimmte Krebsarten auslösen. Und nicht nur das: Eine Infektion mit ihnen kann auch für unangenehme Warzen an Penis oder Vulva sorgen. Was man dazu wissen muss.
AutorKontaktdpa
Datum 02.03.2026  14:00 Uhr
Ein HPV-Impfstoff schützt auch vor Feigwarzen

Ein HPV-Impfstoff schützt auch vor Feigwarzen

Wer eine HPV-Impfung bekommen hat, wird womöglich keine Erfahrung mit Feigwarzen machen. Die Grundidee hinter der Immunisierung ist zwar der Schutz vor HPV-assoziierten Krebsarten und ihren Vorstufen. Aber einer von zwei hierzulande zugelassenen HPV-Impfstoffen - Gardasil 9 - schützt jedoch auch vor den Typen, die Feigwarzen auslösen können, so das Robert Koch-Institut (RKI).

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt die HPV-Impfung allen Mädchen und Jungen zwischen 9 und 14 Jahren. Für einen vollständigen Impfschutz braucht es zwei Impfdosen. Die zweite ist dabei 5 bis 13 Monate nach der ersten dran. Idealerweise ist die Impfung vor dem ersten Sex schon erledigt.

Wurde die Impfung verpasst, sollte sie der Empfehlung zufolge bis zum 18. Geburtstag nachgeholt werden. Gut zu wissen: Dann sind drei Impfdosen notwendig.

Übrigens kann eine HPV-Impfung auch im Erwachsenenalter noch sinnvoll sein. Das bespricht man am besten mit Arzt oder Ärztin.

Wermutstropfen: Eine Kassenleistung ist die Impfung dann nicht mehr. Sie kostet rund 600 Euro. Immerhin: Viele Krankenkassen übernehmen bis zu einer bestimmten Altersgrenze - 26 Jahre beispielsweise - die Kosten freiwillig.

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