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Krebstherapie
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Hochdosis Vitamin D bei Hautschäden wirksam

Das toxische Exanthem unter Chemotherapie (TEC) und die akute Radiodermatitis (RD) sind belastende Nebenwirkungen der Krebstherapie. Nun zeigt eine Fallserie, dass eine orale Einmalgabe von Vitamin D in sehr hoher Dosierung dagegen wirksam sein könnte.
AutorKontaktAnnette Rößler
Datum 17.07.2026  14:00 Uhr

Hohe Ansprechrate, keine Nebenwirkungen

Nach der Vitamin-D-Einnahme kam es bei 26 von 30 Teilnehmenden (87 Prozent) zu einer Besserung der Symptome, und zwar im Median nach fünf Tagen. Besonders schnell sprachen Patienten mit bestimmten Subtypen an: einer neutrophilen ekkrinen Hidradenitis oder Hauterscheinungen, die einem Stevens-Johnson-Syndrom beziehungsweise einer toxischen epidermalen Nekrolyse ähnelten.

Da eine so hohe Vitamin-D-Dosis den Calciumwert des Blutes beeinflussen könnte, wurde auch darauf geschaut. Es traten aber keine nennenswerten Veränderungen der Serum-Calciumwerte und auch sonst keine Nebenwirkungen der Vitamin-D-Gabe auf. 24 von 33 Patienten konnten die Krebstherapie ohne Unterbrechung fortsetzen.

Eine Einmalgabe von Vitamin D in sehr hoher Dosierung sei in dieser Fallserie mit einer schnellen symptomatischen und objektiven Besserung von TEC und RD verbunden gewesen, ohne Nebenwirkungen zu verursachen, lautet die Zusammenfassung der Autoren. Der Ansatz solle in weiteren Studien näher untersucht werden.

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