| Lukas Brockfeld |
| 16.04.2026 14:00 Uhr |
Mit dem Strategieprogramm »Primus 2028« will die Bank außerdem ihre Angebote für Heilberufler weiterentwickeln. Die Bank plant so pro Jahr 10.000 neue Kundinnen und Kunden unter angestellten und angehenden Heilberuflern zu gewinnen. Außerdem strebt man 50 Prozent Marktanteil an Praxis- und Apothekengründungen in Deutschland an und will 20 Milliarden Euro Depotvolumen im Vermögensgeschäft erreichen.
Um diese Wachstumsziele zu erreichen, will die Apobank ihre Vertriebskanäle erweitern und baut nach eigener Aussage aktuell das Beratungscenter »Private Banking« auf. Außerdem baut die Bank ihre Beratungsangebote für Studierende aus und will so schon frühzeitig Kundinnen und Kunden an sich binden.
Im vergangenen Jahr gab es erhebliche Probleme beim Austausch von Heilberufsausweisen (eHBA) des Anbieters Medisign. Die Apobank, die mit 50 Prozent an Medisign beteiligt ist, betont, dass sie keinen beherrschenden Einfluss auf das operative Geschäft des Unternehmens hat. »Es ist durch eine IT-Umstellung zu unschönen Verzögerungen gekommen. Aber die entsprechenden Austausche wurden bis zum Ende des vergangenen Jahres vorgenommen. Die Geschäftsführung war sich der Problematik bewusst und hat alles dafür getan, um die Dinge auszuräumen«, so Matthias Schellenberg. Auch andere Provider hätten ähnliche Probleme gehabt.