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ABDA-Präsidentin Overwiening

Grippe-Impfung als Regelleistung in zwei bis drei Jahren

Auch beim Thema Impfen gegen Covid-19 signalisierte Overwiening erneut, dass die Apotheker ein »klares Angebot« an die Politik gemacht haben. Gerade im Hinblick auf die aktuelle Situation - inzwischen gibt es fast überall ausreichend Covid-19-Impfstoffe, aber viele impfunwillige Personen - seien Apotheken geeignete Stellen, um niederschwellig und flächendeckend Coronavirus-Schutzimpfungen durchzuführen. Die Erfahrungen aus anderen Ländern hätten gezeigt, dass die Impfquote aufgrund der Impfungen in Apotheken erhöht werden konnte. Dieses Argument will Overwiening auch weiter mit in die Debatte mit der Politik einfließen lassen. Zudem appellierte sie an die Apothekerschaft, sich an der Aufklärung über die Covid-19-Impfung zu beteiligen und hier aktiv das Gespräch mit den Kunden zu suchen.

Bei der Impfkampagne hätten die Apotheker bereits eine große Aufgabe zwecks Impfstofflogistik bewältigt: Mehr als 40 Millionen Impfdosen hätten die Apotheken über Arztpraxen und Betriebsärzte in die Fläche gebracht, betonte Overwiening. Und auch zur Frage, ob Coronavirus-Tests künftig kostenlos weiter angeboten werden sollten, positionierte sich die ABDA-Präsidentin am Dienstag deutlich. Sie könne sich gut vorstellen, dass die Tests künftig für Ungeimpfte nicht mehr kostenlos verfügbar sein werden – sofern allen ein Impfangebot gemacht worden sei.

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