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Resilienz
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Gesundheitssicherstellungsgesetz ist »historische Lücke«

Auf dem Hauptstadtkongress stand auch das Thema Resilienz im Krisenfall im Mittelpunkt. Das Bundesministerium für Gesundheit skizzierte Ideen für das Gesundheitssicherstellungsgesetz, an dem derzeit mit Hochdruck gearbeitet wird.
AutorKontaktMelanie Höhn
Datum 24.06.2026  14:00 Uhr

Was kann jeder schon selbst tun? 

Die Berliner Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege Ina Czyborra fügte an, dass Berlin bereits intensiv mit der Bundeswehr für die zivile Verteidigung zusammenarbeitet und bereits seit dem Jahr 2023 die AG »Zivile Verteidigung« existiert. Um auch in besonderen Krisen- und Notlagen eine stabile medizinische Gesundheitsversorgung in der Hauptstadt sicherzustellen zu können, Berlin im Juli 2025 als erstes Bundesland gemeinsam mit der Berliner Krankenhausgesellschaft, 12 ausgewählten Berliner Krankenhäusern und der Bundeswehr ein detailliert ausgearbeitetes Arbeitspapier für eine krisenresiliente Krankenhausversorgung erarbeitet. Das Papier kläre grundsätzliche Zuständigkeiten im Krisenfall, »damit in Berlin jeder weiß, was er zu tun hat«, sagte Czyborra. »Wir müssen üben, üben, üben. Das machen wir in Berlin.«

Professor Udo X. Kaisers vom Universitätsklinikum Ulm appelierte daran, dass man nicht auf Reformen warten dürfe, sondern dass jeder überlege, was er in Richtung Krisenresilienz selbst schon tun könne. »Gehen Sie in Ihren Keller und schauen Sie, was da möglich ist.«

Holger Voderberg von der Firma Philips GmbH Market ging auf die Bedeutung der Medizintechnik-Unternehmen beim Thema Resilienz ein. »Wir sehen uns als Teil der Lösung und möchten Teil der Diskussion sein«, sagte er. Für ihn steht fest: Ohne Interoperabilität und Kollaboration geht es nicht. 

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