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Coronavirus
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Gesetzesänderungen für Apotheken-Impfungen geplant

Nun könnte es sehr schnell sehr konkret werden: Die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten haben sich dem Vernehmen nach auf ihrer heutigen Konferenz mit der Bundesregierung darauf verständigt, dass auch Apotheker Coronavirus-Impfungen verabreichen sollen. Der Plan ist, dass der Bund ein Gesetz vorlegen soll, nachdem Pharmazeuten grundsätzlich dazu ermächtigt werden.
AutorKontaktBenjamin Rohrer
Datum 30.11.2021  17:14 Uhr

Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte

Des Weiteren ist geplant, dass der Impfstatus schon nach sechs Monaten seine Gültigkeit verliert – bislang gelten die Impfnachweise zwölf Monate lang. Bundesweit soll es künftig auch eine Anwendung der 2G-Regel bei Veranstaltungen und Einrichtungen geben – wo nötig, müsse dazu noch getestet werden (2G Plus). Die 2G-Regel werde zudem auf den gesamten Einzelhandel in Deutschland ausgeweitet, wird angekündigt. Ausgenommen seien Geschäfte des täglichen Bedarfs, zu denen auch Apotheken gehören dürften, die an dieser Stelle allerdings nicht namentlich genannt werden.

Schließlich wollen Länder und Bundesregierung gemeinsam strenge Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte einführen. Konkret geht es darum, private Zusammenkünfte einzuschränken: Bei solchen Treffen sollen ungeimpfte Personen aus einem Haushalt mit maximal zwei Personen eines weiteren Haushaltes zusammenkommen dürfen.

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