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Pharmaweekend des BPhD

Geschlechtsspezifische Pharmazie im Fokus

Vom 24. bis 26. Juni fand das 19. Pharmaweekend des Bundesverbands der Pharmaziestudierenden in Deutschland (BPhD) statt. Im Fokus der Fortbildungsveranstaltung, für die etwa 100 Pharmaziestudierende in Jena zusammenkamen, stand die geschlechterspezifische Pharmazie von morgen.
PZ
28.06.2022  11:30 Uhr

»Die personalisierte Medizin erlebt in den letzten Jahren einen starken Aufschwung, dabei nimmt die geschlechterspezifische Pharmazie eine immer größere Rolle ein«, begründet der BPhD die Themenauswahl in einer Pressemitteilung vom Montag. Zum Start der Veranstaltung legte demnach Dr. Oliver Wertz, Professor für Pharmazeutische Chemie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, geschlechterspezifische Unterschiede in der Biomedizin und bei der Wirkung ausgewählter Arzneimittel dar.

In weiteren Vorträgen konnten sich die Studierenden unter anderem über die klinische Datenlage zur Genderpharmazie oder gendersensibles Management in der Onkologie informieren. Verschiedene Workshops boten ihnen außerdem die Gelegenheit, sich aktiv einzubringen. Neben der »Zukunft einer gerechten Genderpharmazie und der Rolle der Studierenden in dieser Entwicklung« ging es dabei auch um Themen abseits der geschlechtsspezifischen Pharmazie wie Umwelt und Klima oder Gelassenheit zur Stärkung der Gesundheit im Arbeitsleben.

Darüber hinaus wurden verschiedene 3-D-Druck-Techniken als Ansatz zur Versorgung mit personalisierten Arzneimitteln vorgestellt. Vertreter und Vertreterinnen von der Hilfsorganisation »Apotheker ohne Grenzen«, berichteten zudem die über die Arzneimittelversorgung unter besonderen Umständen und gingen dabei vor allem auf die Notwendigkeit von flexibler pharmazeutischer Nothilfe ein.

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