| Jennifer Evans |
| 08.07.2026 09:00 Uhr |
Hilfreich ist demnach ein genauer Blick auf das jeweilige Signal. So baut sich körperlicher Hunger meist langsam auf, Heißhunger dagegen entsteht plötzlich und richtet sich in der Regel auf ein bestimmtes Lebensmittel. Auch Reize wie Snacks im Sichtfeld oder Stress können das innere Geräusch verstärken. Besser ist also, verlockende Lebensmittel außer Sichtweite aufzubewahren sowie die Mahlzeiten vor dem Einkauf zu planen, um nicht zu viel in den Schränken zu haben. Klare Regeln können also helfen.
Wenn Food Noise mit Stress, Angst, Müdigkeit, Einsamkeit oder dem Bedürfnis nach Trost zusammenhängt, sehnen sich Körper und Geist womöglich nicht nach Essen. Stattdessen können Pausen oder ein kurzer Spaziergang hilfreicher sein. Auch Bewegung kann die Stimmen im Kopf zügeln und die Stimmung stabilisieren. Wenn die Gedanken ums Essen jedoch belastend werden oder mit Kontrollverlust einhergehen, sei professionelle Unterstützung nötig, so die Psychologen.