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Beschluss

G-BA konkretisiert Rezeptgültigkeit

Versicherte, die auf eine kontinuierliche Versorgung mit einem bestimmten Arzneimittel angewiesen sind, sollen die entsprechenden Rezepte nach der Erstabgabe bis zu dreimal erhalten können. Diese Verordnungen bedürfen laut G-BA der Angabe des jeweiligen Beginns einer Einlösefrist. Bei wiederholenden Verordnungen sollen diese anstatt der 28 Tage »bis zu 365 Tage nach Ausstellungsdatum zulasten der gesetzlichen Krankenkassen durch Apotheken beliefert werden« dürfen. Auch hier sollen die Ausnahmen der kürzeren Belieferungsfristen (siehe oben) ausgenommen bleiben.

Die geplanten Änderungen des G-BA treten am Tag nach der Veröffentlichung des Beschlusses im Bundesanzeiger in Kraft. Das Bundesgesundheitsministerium muss dem Beschluss aber noch zustimmen.

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