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Mitteldeutscher Apothekenverband
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Fusion zum MAV läuft an

Die geplante Fusion der Landesapothekerverbände in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zum Mitteldeutschen Apothekenverband (MAV) erreicht ihre entscheidende Phase. Mit den nun anstehenden Beschlüssen der Mitgliederversammlungen werden die vereinsrechtlichen Voraussetzungen für die sogenannte Verschmelzung durch Aufnahme geschaffen.
AutorKontaktPZ
Datum 08.07.2026  13:55 Uhr

MAV-Sitz in Leipzig

Rechtswirksam wird die Fusion mit der Eintragung der Verschmelzung in die Vereinsregister der beteiligten Verbände. Sitz des MAV wird Leipzig sein. Gleichzeitig sollen die bisherigen drei Geschäftsstellen mit ihren jeweiligen Teams als Ansprechpartner für die Mitglieder erhalten bleiben.

Auch die Führungsstruktur des neuen Verbands spiegelt den Angaben zufolge »den partnerschaftlichen Zusammenschluss« wider: Der oder die Vorsitzende sowie die beiden stellvertretenden Vorsitzenden werden jeweils aus einem der drei Bundesländer stammen. Damit sind alle drei Länder dauerhaft gleichberechtigt in der Verbandsspitze vertreten.

»Mit dem Mitteldeutschen Apothekenverband entsteht ein gemeinsamer Berufsverband, der künftig die politischen und wirtschaftlichen Interessen von mehr als 1300 Apothekeninhaber:innen und damit über 1800 Betriebsstätten länderübergreifend vertreten wird«, teilte der SAV mit.

 

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