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Mitteldeutscher Apothekenverband
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Fusion zum MAV läuft an

Die geplante Fusion der Landesapothekerverbände in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zum Mitteldeutschen Apothekenverband (MAV) erreicht ihre entscheidende Phase. Mit den nun anstehenden Beschlüssen der Mitgliederversammlungen werden die vereinsrechtlichen Voraussetzungen für die sogenannte Verschmelzung durch Aufnahme geschaffen.
AutorKontaktPZ
Datum 08.07.2026  13:55 Uhr

Heute ist der entscheidende Tag für die geplante Verschmelzung dreier Landesapothekerverbände zu einem Großverband: dem Mitteldeutschen Apothekenverband (MAV). Den Auftakt bilden heute die Mitgliederversammlungen (MV) der Landesapothekerverbände Sachsen-Anhalt in Halle (Saale) und Thüringen in Erfurt. Wie der Sächsische Apothekerverband informiert, entscheiden die Mitglieder dort über den Verschmelzungsvertrag, der die Aufnahme beider Verbände in den Sächsischen Apothekerverband (SAV) vorsieht. Zudem stimmen sie über die künftige Satzung des MAV ab.

Finales Votum am 19. August 

Das gemeinsame Votum aller drei Bundesländer wird am 19. August 2026 in Leipzig durch die Mitgliederversammlung des Sächsischen Apothekerverbandes (SAV) komplettiert. Nach den heutigen Beschlüssen in Sachsen-Anhalt und Thüringen sollen dort die sächsischen Mitglieder über den Verschmelzungsvertrag und die künftige MAV-Satzung abstimmen, »um das partnerschaftliche Projekt erfolgreich zu vollenden«, heißt es.

Der geplante Zusammenschluss ist das Ergebnis eines rund dreijährigen gemeinsamen Entwicklungsprozesses. Die Vorstände aller drei Verbände haben laut SAV die Organisations- und Gremienstruktur, die Satzung sowie die organisatorischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen partnerschaftlich erarbeitet.

Unterstützt wurden sie nach SAV-Angaben dabei von einer auf Fusionen spezialisierten Rechtsanwaltskanzlei und einer renommierten Steuerberatungsgesellschaft. Ziel der Fusion ist es, »die berufspolitische Interessenvertretung der Apotheken in Mitteldeutschland nachhaltig zu stärken, die Verbandsarbeit zukunftsfähig aufzustellen und bestehende Synergien besser zu nutzen«. Dabei sollen die Interessen der Mitglieder in allen drei Bundesländern gleichermaßen gewahrt bleiben und künftig unter einem gemeinsamen Dach vertreten werden.

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