Ist es feucht und warm, kann es zu Fußpilz kommen. »Allerdings ist genetisch vorbestimmt, wer zu Fußpilz neigt und wer nicht«, sagt Moers-Carpi. Häufig betroffen sind der Dermatologin zufolge außerdem Menschen mit Diabetes, Sportler und Menschen mit sehr trockener, rissiger Haut.
Oft macht sich Fußpilz durch Juckreiz bemerkbar. Aber nicht immer. »Manchmal entdecke ich bei Patienten Fußpilz, den sie selbst wegen fehlenden Juckreizes nicht bemerkt haben«, sagt Kramer. Der Pilz kann sich auch durch rote, schuppige oder rissige Haut zwischen den Zehen zeigen.
Wie vorbeugen? »Wer Angst vor Fußpilz hat, sollte die Zehenzwischenräume immer gründlich trocknen oder sogar ein Puder nutzen«, so Moers-Carpi. Für den Freibadbesuch empfiehlt Kirsten Kramer Latschen aus Hartplastik mit nicht porösen Sohlen. »Zwischen zwei Freibadbesuchen müssen diese aber mit warmer Seifenlauge gewaschen und dann mit Desinfektionsspray behandelt werden, um dem Pilz wirklich vorzubeugen.« Pilzsporen sind nämlich gute Überlebenskünstler.
Zur Behandlung empfiehlt Moers-Carpi antimykotische Salben für die Haut, antimykotische Sprays für die Schuhe und antimykotische Lösungen für das Weichspülerfach in der Waschmaschine.
Den sprichwörtlichen Wolf läuft man sich, wenn Haut auf Haut reibt. Betroffen sind oft die Oberschenkel durchs Laufen. Manchmal sind aber auch die Leisten oder die Pofalte durch Sand, Sonnencreme-Rückstände oder durchs Fahrradfahren betroffen.
»Bakterien im Schweiß können die Reizung verschlimmern und zu einer Entzündung führen«, so Kramer. »Dann muss der Weg zur hautärztlichen Praxis führen. Dort können Antibiotika oder antibiotische Cremes verschrieben werden«, sagt Moers-Carpi.
Dermatologin Kramer rät Frauen, die Probleme mit wunden Oberschenkeln haben, zum Tragen von Hosen mit glatten Nähten statt Kleidern oder Röcken. Außerdem können Radlerhosen oder spezielle Oberschenkelbänder Abhilfe schaffen.
Ist die Haut einmal wund, helfen laut Kramer Schäume mit Zink. »Viele Radsportler, die der Reibung auf dem Sattel ausgesetzt sind, nutzen die auch«, sagt sie. Moers-Carpi empfiehlt, die betroffenen Stellen zu kühlen oder ein Puder aufzutragen, das die Reibung hemmt.