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Kontinuierliches Glucose-Monitoring
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Fast nur bei Typ-1-Diabetes sinnvoll

Eine aktuelle Übersichtsarbeit widmet sich dem Gesundheitstrend des kontinuierlichen Glucose-Monitorings (CGM) bei Menschen ohne Typ-1-Diabetes. Die Autoren raten zur Zurückhaltung und halten diese Praxis nur in bestimmten Fällen für sinnvoll.
AutorKontaktAnnette Rößler
Datum 05.08.2026  09:00 Uhr
Den individuellen Patienten im Blick haben

Den individuellen Patienten im Blick haben

Generell solle CGM bei Personen ohne Typ-1-Diabetes vor allem zur Lösung spezifischer Probleme eingesetzt werden und nicht standardmäßig, lautet das Fazit der Autoren. Stets müssten dabei das individuelle Behandlungsziel, der klinische Kontext und die vorhandenen Kapazitäten berücksichtigt werden. Es gehe darum, diejenigen mit solchen Systemen zu versorgen, die am meisten davon profitieren, während eine Anwendung in Populationen, in denen der Nutzen nicht gesichert ist, zu vermeiden sei.

Potenzielle Nachteile der Systeme wie häufige Alarme und daraus resultierend eine Beunruhigung der Anwender, Hautirritationen, Kosten und die Versuchung »jeder Blutzuckerspitze nachzujagen« seien nicht zu vernachlässigen. Die Forschenden empfehlen den Einsatz daher am ehesten bei Menschen mit Typ-2-Diabetes, die sich bisher häufig zu Messzwecken in die Finger stechen müssen, mit hohem Hypoglykämie-Risiko, in riskanten Berufen oder bei denen der HbA1c-Wert unzuverlässig ist, etwa infolge einer Anämie. In Fällen, in denen ein CGM dagegen wegen eines Prädiabetes, einer Adipositas oder auch bloß zu Wellnesszwecken eingesetzt würden, müsse die Anwendung sehr zurückhaltend erfolgen, um etwa eine unnötige Beunruhigung und Diätrestriktionen zu vermeiden.

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