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Covid-19-Impfstoff
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EU schließt Vertrag mit Curevac

Es ist der mittlerweile fünfte Vertrag mit einem Impfstoffhersteller. Das Tübinger Biotechnologie-Unternehmen Curevac sichert der EU bis zu 405 Millionen Impfdosen seines mRNA-Impfstoffs CVnCoV zu. Dank einer Vorauszahlung soll die Produktionskapazität ausgeweitet und die Marktzulassung vorbereitet werden.
AutorKontaktCharlotte Kurz
Datum 17.11.2020  11:38 Uhr
Bis zu 1805 Millionen Impfdosen für 446 Millionen EU-Bürger

Bis zu 1805 Millionen Impfdosen für 446 Millionen EU-Bürger

Erst vergangene Woche hat die Kommission einen weiteren Vertrag abgeschlossen: Bis zu 300 Millionen Impfdosen erhalten die EU-Mitgliedstaaten von Biontech und Pfizer. Wenn alle Impfstoffe eine Marktzulassung bekämen, hätte die EU mit allen Zusatzoptionen vertraglich 1805 Millionen Impfdosen zur Verfügung. Rund 446 Millionen Menschen leben aktuell in der EU. Die Impfstoffe benötigen jeweils zwei Impfdosen, um die volle Wirksamkeit zu erreichen. Damit wären mehr als ausreichend Impfdosen zur Verfügung, um alle EU-Bürger impfen zu können.

Zudem unterstützt die EU die Initiative Covax, die sich für eine faire und weltweite Verteilung der Coronavirus-Impfstoffe einsetzt. Offen ist jedoch, ob auch alle Impfstoffe die Marktzulassung erhalten und wie schnell die Produktion für Millionen Dosen anlaufen kann. Deshalb setze die EU-Kommission auf ein breites Portfolio, betonte von der Leyen. Mehr Transparenz bei den Verträgen der Kommission mit den Impfstoffherstellern forderte zuletzt das EU-Parlament.

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