| Alexandra Amanatidou |
| 16.09.2026 07:00 Uhr |
Seit November 2021 ist Stefanie Drese (SPD) Ministerin für Soziales, Gesundheit und Sport des Landes Mecklenburg-Vorpommern. / © Imago/Andy Bünning
»Sehr gerne« würde sie in der kommenden Legislaturperiode wieder Gesundheitsministerin werden, um die Früchte der von ihr angelegten Grundlagen zu ernten, unterstreicht Stefanie Drese gegenüber der PZ.
Dazu gehört unter anderem die seit Anfang des Jahres in Mecklenburg-Vorpommern geltende Landapothekerquote. »Wir haben die erste Ausschreibung als Testjahr gestartet«, so Drese. Da diese dennoch nicht vielen Studierenden bekannt gewesen sei, gebe es noch niemanden, der oder die zum Wintersemester über die Pharmaziequote aufgenommen werden könne. »Aber wir wollen zum Jahresende natürlich viel Werbung dafür machen, damit wir dann eine Bandbreite von Studentinnen und Studenten finden, die im nächsten Jahr, wenn alles richtig gut etabliert ist, bei uns starten können.«
Ein ärztliches Dispensierrecht, welches in der geplanten Notfallreform von der Regierung angedacht ist, sieht Drese kritisch. Sie sei bei dem Thema »sehr gespalten«. Letztlich bekräftigte sie: »Wir brauchen die Fachexpertise überall und deswegen muss jeder die Dinge machen, für die er besonders ausgebildet ist.«
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