| Daniela Hüttemann |
| 11.09.2026 11:00 Uhr |
Es sei Sache des Inhabers oder der Inhaberin, einen entsprechenden Rahmen zu schaffen. Dazu gehört, dass jeder im Team Ideen einbringen kann und auch Zeit und Raum dafür bekommt, sie auszuprobieren. Vor allem müssen auch Fragen und Fehler erlaubt sein. Dabei komme es auf die Reaktion von Kolleginnen und Chefs an. Nicht »Das weißt du nicht?«, sondern »Lass es uns gemeinsam anschauen«; nicht »Wer hat den Fehler verursacht?«, sondern »Wie ist das passiert und wie können wir es in Zukunft verhindern?«. Kein »Das haben wir schon immer so gemacht«, sondern »Wie könnte es besser funktionieren?«. Eine solche Lern- und Fehlerkultur entstehe meist nicht von allein, sondern müsse aktiv gefördert werden.
Wichtig sei auch, die Stärken und Interessen der einzelnen Mitarbeitenden zu benennen und zu nutzen, ob Approbierte, PTA oder PKA. »Nehmen Sie Ihr Team mit in die Verantwortung und lassen Sie es neue Dinge ausprobieren.«
»Die Zukunft gehört nicht den Apotheken, die heute am meisten wissen. Sie gehört den Apotheken, die morgen am schnellsten lernen«, sagte Hensing. »Wir müssen jetzt noch nicht wissen, wie die Apotheke 2030 aussieht, aber die Menschen müssen veränderungsbereit sein. Das ist unternehmerische Zukunftsvorsorge.«