Pharmazeutische Zeitung online
Palliativpharmazie

Eine Aufgabe der öffentlichen Apotheke

Nicht mit Sterbebegleitung gleichzusetzen

Nicht mit Sterbebegleitung gleichzusetzen

Palliativversorgung ist dabei nicht gleichzusetzen mit einer Sterbebegleitung. Zwar komme es  in einer palliativen Situation häufig darauf an, in den letzten Lebensmonaten oder -wochen die Beschwerden des Patienten so gut es geht zu lindern. Doch nicht immer handelt es sich um Patienten vor ihrem Lebensende. Ein komplizierter Krankheitsverlauf, aber auch ein anspruchsvolles psychosoziales Umfeld könnten eine spezialisierte palliative Versorgung erforderlich machen, etwa wenn die Mutter kleiner Kinder an Brustkrebs erkranke, so Rémi. Dann kann eine Palliativ-Versorgung für eine gewisse Zeit erforderlich werden, die aber nach Besserung wieder zurückgefahren werden kann.

Welche Versorgungsstrukturen es im Rahmen der Palliativversorgung gibt und wie sich Herausforderungen bei der Arzneimittel-Versorgung und der Beratung im Apothekenalltag meistern lassen, erläutert Apothekerin Dr. Constanze Rémi in einem gemeinsamen Vortrag mit Apotheker Dr. Christian Redmann (Stadt-Apotheke Ebermannstadt) und Palliativmedizinerin Dr. Christina Gerlach (Universitätsklinikum Mainz) im Rahmen des Online-Formats Expopharm Impuls, das vom 5. bis 8. Oktober 2020 stattfindet.

 

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