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DR Kongo
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Ebola-Medikamentenstudien starten

Im Kampf gegen den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo haben inzwischen mehrere Medikamenten- und Impfstoffstudien begonnen.
AutorKontaktdpa
Datum 04.08.2026  17:30 Uhr
Ebola-Medikamentenstudien starten

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) setzt auf neue Medikamente und Impfstoffe, um den aktuellen Ebola-Ausbruch endlich in den Griff zu bekommen. Entsprechende Studien sind nun in der Demokratischen Republik Kongo gestartet. Doch auch im günstigsten Fall, wenn sie  sich als wirksam erweisen, werde es Monate dauern, bis sie allen Betroffenen zur Verfügung stehen, sagte Vasee Moorthy von der WHO in Genf. Gleichzeitig gebe es vielversprechende Daten aus vorklinischen Studien, die diese Woche noch ausgewertet werden sollen.

Bei der ersten Medikamentenstudie sind nach seinen Angaben nun 50 Patientinnen und Patienten in drei Behandlungszentren eingeschrieben. Insgesamt sollen zehn Zentren in die Studie einbezogen werden, aber dafür brauche es mehr geschultes Personal, um die Patienten gut überwachen zu können.

Mit einer möglichen Prophylaxe werden 25 Menschen behandelt. Dies sind meist Angehörige, die direkt mit einer infizierten Person zu tun hatten. Das Medikament soll verhindern, dass die Krankheit bei ihnen ausbricht.

Früheren Informationen zufolge sollen Remdesivir, ein Antikörpercocktail namens MBP134 und die Kombination aus beiden Substanzen getestet werden. Remdesivir kam auch gegen Covid-19 zum Einsatz.

Schließlich hat der erste Test mit einem möglichen Impfstoff an gesunden Freiwilligen in Großbritannien begonnen. Ein zweiter Test soll diese Woche in Kanada beginnen. Geprüft wird, welche Immunantwort auf die Verabreichung des Impfstoffs erfolgt. Der erste Impfstoff wurde an der Oxford-Universität und dem Serum Institute in Indien entwickelt, der zweite von der Firma Moderna. Bislang wurden nur Impfstoffe für andere Ebola-Varianten entwickelt. Für die, die im Kongo jetzt schon rund 1700 Menschenleben gefordert hat, die Bundibugyo-Variante, gibt es noch keinen Impfstoff.

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