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DR Kongo
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Ebola-Medikamentenstudien starten

Im Kampf gegen den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo haben inzwischen mehrere Medikamenten- und Impfstoffstudien begonnen.
AutorKontaktdpa
Datum 04.08.2026  17:30 Uhr

Lage verschärft sich

Zuletzt wurde gemeldet, dass sich die Lage weiter verschärft. Das Risiko einer Ausbreitung in Nachbarländer steige, hatte die WHO am Samstag mitgeteilt. Der Ausbruch sei inzwischen der größte, den das Land je erlebt habe. »Es ist eine erhebliche Ausweitung der Maßnahmen erforderlich, um den Ausbruch unter Kontrolle zu bekommen«, so die WHO.

Innerhalb der vergangenen Woche seien so viele Infektionen (567) und so viele Todesfälle (296) wie in keiner einzelnen Woche zuvor gemeldet worden. Insgesamt nennt die WHO 3605 laborbestätigte Fälle, darunter 1587 Todesfälle. 651 Patienten hätten die Infektion überlebt.

Die höheren Zahlen gingen teils auf bessere Überwachung und mehr Labortests zurück, so die WHO. »Der Anstieg ist jedoch größtenteils auf die Ausbreitung des Ausbruchs zurückzuführen«, heißt es weiter. Nur höchstens 80 Prozent der Kontakte von Infizierten würden über drei Wochen auf eine Infektion hin beobachtet, nötig sind nach Angaben von Spezialisten aber 95 Prozent. Hintergrund ist die schwierige Sicherheitslage mit Rebellenkonflikten, Hunderttausenden Vertriebenen und einem großen Misstrauen der Bevölkerung.

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