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Neuer EU-Drogenbericht
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Drogenmarkt wird komplexer und gefährlicher

Drogenkonsumenten in Europa sind mit neuen Gesundheitsrisiken konfrontiert, da sich die Drogenmärkte rasch weiterentwickeln und immer komplexer werden. Zu diesem Schluss kommt der aktuelle EU-Drogenbericht. Immer neue und oft hochwirksame Substanzen tauchen auf, gepaart mit zunehmender Gewalt.
AutorKontaktDaniela Hüttemann
Datum 10.06.2026  15:30 Uhr
Ketamin wird vor allem über Deutschland eingeführt

Ketamin wird vor allem über Deutschland eingeführt

Sorgen bereitet der EUDA auch ein steigender Ketamin-Konsum, vor allem bei jungen Menschen und im Nachtleben. Es werde zudem häufig mit Alkohol und anderen Drogen wie Ecstasy kombiniert. Der Großteil des auf dem illegalen Drogenmarkt in Europa beschlagnahmten Ketamins stamme aus der legalen pharmazeutischen Produktion, insbesondere aus Indien. Es werde legal in die EU eingeführt, hauptsächlich über Deutschland, und gelange dann in illegale Kanäle.

Über gesundheitliche Schäden und soziale Gefährdung hinaus hebt der Bericht die anhaltenden Auswirkungen der Drogenmärkte auf die Sicherheit in Europa hervor. »Drogenbedingte Einschüchterung und Gewalt geben weiterhin Anlass zur Sorge, darunter auch die Ausbeutung und Anwerbung schutzbedürftiger junger Menschen durch kriminelle Gruppen zum Zweck des Drogenhandels und zur Ausübung von Gewalt«, teilte die EUDA mit.

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