| Johanna Hauser |
| 18.08.2026 16:20 Uhr |
Die Autoren schließen daraus, dass die Kombination aus breit neutralisierenden Antikörpern, ART und CCR5-Blockade die Anlage des viralen Reservoirs offenbar verhindern oder stark begrenzen kann, wenn sie sehr früh nach der Infektion eingesetzt wird.
Ob sich die Ergebnisse auf menschliche Neugeborene übertragen lassen und ob ein größeres Zeitfenster als die 72 Stunden ebenfalls erfolgreich sein könnte, muss erst in klinischen Studien gezeigt werden. Angesichts der anatomischen Ähnlichkeit zwischen Rhesusaffen und Menschen zeigen sich die Forscher jedoch optimistisch.
Langfristig könne das Ergebnis neue Ansätze zur Behandlung HIV-exponierter Neugeborener eröffnen.