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Apotheker Helfen

Digitale Schulungen und nachhaltige Hilfe in Afrika

Rückblick auf das Corona-Jahr

Die Coronavirus-Pandemie hat verdeutlicht, wie wichtig gefestigte Strukturen und die jahrelange vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen AH und seinen Partnern sind. »Die virtuellen Kommunikationsdrähte zu unseren Projektpartnern in Uganda, Sierra Leone und Tansania liefen heiß«, berichtet Wiegand. Sie benötigten große finanzielle Hilfe, aber auch Beratung bei Einkauf und Logistik von Schutzmaterialien und Hygieneprodukten.

Zudem war es wichtig, dass Menschen in ländlichen Regionen und auch Analphabeten sachlich korrekt informiert wurden. Dies geschah beispielsweise in Kooperation mit der Emesco Development Foundation (EDF) und LandsAid im Kibaale-Distrikt/Uganda. »Dabei suchen wir immer nach Lösungen, die den regionalen Strukturen entsprechen und Win-Win-Situationen schaffen.«

Die gewaltige Explosion am 4. August im Hafen von Beirut hat – zusätzlich zu den Schrecken der Pandemie – viele Menschen getötet, verletzt, traumatisiert und obdachlos gemacht. »Die libanesische Organisation von Malteser International startete umgehend die Soforthilfe und wir konnten sie mit mehr als 55.000 Euro unterstützen«, dankt Wiegand allen Spendern. Unter anderem wurden beschädigte Gesundheitsstationen wiederaufgebaut und mit Medikamenten ausgestattet.

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