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Reformpläne
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Die Einschätzung der Ärzteschaft 

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat ein Sparpaket vorgelegt, um die Ausgaben der Krankenkassen in den Griff zu bekommen. Alle Beteiligten des Gesundheitssystems sollen dazu beitragen. Was sagt das ärztliche Personal?
AutorKontaktdpa
Datum 15.04.2026  11:30 Uhr
Heinrich: »Abrissbirne für die ambulanten Strukturen in Deutschland«

Heinrich: »Abrissbirne für die ambulanten Strukturen in Deutschland«

Heinrich sieht die Hauptlast der Sparmaßnahmen beim fachärztlichen Personal. Allerdings haben auch die Hausärztinnen und Hausärzte in Zukunft mit den verschärften Budget-Bedingungen zu kämpfen. »Das wird die Abrissbirne für die ambulanten Strukturen in Deutschland«, zieht der Virchowbund-Chef sein Fazit. 

Gesundheitsministerin Warken hatte am gestrigen Dienstag Kernpunkte eines Sparpakets vorgelegt, das die Krankenkassen um 20 Milliarden Euro entlasten soll. Im Blick stehen Ausgabenbremsen bei Praxen, Kliniken und Pharmabranche - aber auch Belastungen der Versicherten wie höhere Zuzahlungen für Medikamente und Einschränkungen der beitragsfreien Mitversicherung von Ehepartnerinnen und Ehepartnern. Ein Gesetzentwurf soll am 29. April ins Bundeskabinett kommen.

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