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Umfrage

Deutsche vertrauen der Pharmaindustrie

Drei Viertel der Deutschen sind zuversichtlich, dass die Pharmabranche immer neue Therapieansätze gegen schwere Krankheiten finden wird. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Biotechnologie-Unternehmens Amgen hervor. Demnach darf die Forschung auch etwas kosten.
Jennifer Evans
28.03.2019
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Von den Umfrageteilnehmern halten 77 Prozent die Pharmaindustrie für äußerst kompetent in ihrem Fachbereich. 59 Prozent der 1000 Befragten sind sogar überzeugt davon, dass Pharmaunternehmen im Kampf gegen Krebs einen Durchbruch erzielen werden. Aus diesem Grund sprechen sich auch 92 Prozent von ihnen dafür aus, speziell in diesem Bereich die Forschungsaktivitäten auszubauen. Bei den Herz-Kreislauf-Erkrankungen sehen 84 Prozent Bedarf, weiter zu forschen. Bei Osteoporose sind es immerhin noch 80 Prozent der Befragten.

Insgesamt ist für die Umfrageteilnehmer die Erforschung neuer Therapien für seltene Erkrankungen genauso wichtig wie die für Zivilisationskrankheiten. 91 Prozent machen hierbei keinen Unterschied. Gefragt nach dem Kosten-Nutzen-Verhältnis gaben 94 Prozent an, dass sich der Aufwand auf jeden Fall lohnt, wenn dabei ein neuer Therapieansatz auf den Markt kommt.

Amgen-Geschäftsführer Roman Stampfli freut sich über die Umfrageergebnisse. »Wir erforschen die Ursachen von Erkrankungen und suchen nach neuen Erkenntnissen. Mit diesem Wissen entwickeln wir innovative Therapieansätze mit dem Ziel, die Versorgung von Patienten mit ernsthaften Erkrankungen zu verbessern.« Die Innovationskraft medizinischer Forschung misst sich dem Unternehmen zufolge vor allem an der wachsenden Anzahl biotechnologisch hergestellter Arzneimittel. 

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