| Jennifer Evans |
| 25.03.2026 07:00 Uhr |
Bei Haseln zeigten sich dagegen kleinere Nüsse. Und die schwächeren Sämlinge schafften es oft nicht. Übrigens vererbten die Bäume ihr »Wissen« besonders erfolgreich in extrem guten Erntejahren. Stressadaptive Merkmale aufzuzeichnen, hänge also womöglich ebenso von den Ressourcen ab, heißt es in dem Beitrag.
Ein Wald voller schnell wachsender, kurzlebiger Bäume kann eine ganz andere Wirkung auf ein lokales Ökosystem haben als ein Wald mit langlebigen, gedächtnisstarken Individuen. Im schlimmsten Fall können junge Wälder sich nicht regenerieren und sterben ab. Die Forschenden rufen dazu auf, künftig altes Wissen mit moderner Wissenschaft zu kombinieren sowie genetische Vielfalt, Umweltgedächtnis und gemeinschaftliche Bewirtschaftung zu verbinden.