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Drohende Evakuierung
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Das gehört ins Notfallgepäck

Die anhaltende Trockenheit erhöht vielerorts die Waldbrandgefahr. In einigen Orten kam es bereits zu Evakuierungen. Doch was sollte man neben der persönlichen Medikation, Erster Hilfe und FFP2-Masken griffbereit haben, und worauf kommt es an?
AutorKontaktdpa
Datum 17.08.2026  14:00 Uhr

Das Haus befindet sich in einem Waldbrandgebiet und muss evakuiert werden? Werden Bewohner dazu aufgefordert, ihr Haus oder ihre Wohnung im Fall einer Evakuierung zu verlassen, sollten sie sich an diese Anweisung halten, heißt es vom Malteser Hilfsdienst.

Gute Vorbereitung ist dann entscheidend. Denn selbst wenn noch etwas Zeit bleibt, kann es in stressigen Situationen schwierig sein, an alles zu denken, schreibt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und rät daher, das Notfallgepäck möglichst frühzeitig und in Ruhe zu packen. Dabei sollte man daran denken, dass es unter Umständen länger dauern kann, bis man sein Zuhause wieder betreten kann – also besser für mehrere Tage planen.

Was gehört also ins Notfallgepäck?

Das BBK und die Malteser geben Tipps, was im Fall einer Evakuierung alles ins Notfallgepäck gehört. Hier eine Checkliste mit den wichtigsten Dingen:

  • Dokumentenmappe mit Kopien, etwa vom Ausweis, Reisepass, Impfpass und weiteren wichtigen Unterlagen
  • Versichertenkarte der Krankenversicherung
  • Bargeld und Geldkarten
  • Handy und Ladegerät – um in Kontakt zu bleiben
  • Erste-Hilfe-Set sowie persönlich benötigte Medikamente – auch für die kommenden Tage
  • Kleidung für mehrere Tage und verschiedene Wetterlagen – am besten Teile für einen Zwiebel-Look zusammenstellen
  • Hygieneartikel für einige Tage nach Bedarf – Zahnbürste sowie unter Umständen etwa Monatshygiene, Windeln
  • Kopfbedeckung und Arbeitshandschuhe
  • Schlafsack oder Decke
  • Wasserflasche
  • Verpflegung für etwa zwei Tage in staubdichter Verpackung
  • Essgeschirr und Besteck
  • Schutzmaske (FFP2) oder anderer Atemschutz
  • Taschenlampe mit Reservebatterien
  • Multitool, Dosenöffner, Taschenmesser
  • Wer hat: batteriebetriebenes Radio mit Reservebatterien, um aktuelle Informationen zu erhalten, falls Mobilfunk, Internet und TV ausfallen sollten.
  • Für Kinder Brustbeutel oder eine SOS-Kapsel mit Namen, Geburtsdatum und Anschrift
  • Und natürlich: Schlüssel, etwa für die Haustür und das Auto

Tipp: Am besten vorab klären, wo man im Fall der Fälle unterkommen kann, etwa bei Freunden oder Verwandten.

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